Freie Schule Winterthur

Geschichte

Die Verstaatlichung des Schulwesens führte im Kanton Zürich um 1870 zur Gründung zahlreicher freier Primarschulen und Lehrerseminarien.

In diesem Umfeld entstand die Freie Schule Winterthur. Als Privatschule eröffnete sie im Frühjahr 1873 eine erste Klasse von sechs Schülern. Trotz verschiedener Anfechtungen einzelner Bürgerinnen und Bürger, denen die unabhängige Institution ein Dorn im Auge war, vergrösserte sich die Freie Schule Winterthur schnell. Im Jahre 1878 zählte die Schule bereits 44 Schülerinnen und Schüler in sechs Klassen.

Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebte die Schule Zeiten der Krise, aber auch viele Jahre der Kontinuität und Stabilität. In den 50er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts veränderte sich die Struktur der Schule.  Die Unterstufe wurde geschlossen, dafür begann im Frühjahr 1960 der Aufbau der Sekundarschule. Die neu gegründeten Übergangsklassen erfreuten sich eines grossen Zulaufs. 100 Jahre nach der Gründung, im Jahre 1973, konnte die Schule im Frohbergpark ein neues, modernes Schulgebäude einweihen. Hier befindet sich die Schule noch heute. Seit ihrer Gründung ist die Freie Schule Winterthur zu einer konstanten und verlässlichen Grösse in der zürcherischen Schullandschaft geworden. Sie erfreut sich grosser Nachfrage und Beliebtheit und bietet eine echte Alternative zur staatlichen Volksschule.

Der Erweiterungsbau des Schulhauses wurde 2006 eingeweiht. Ein grösserer Werkenraum und drei Gruppenräume unter dem Pausenplatz komplettieren unser Schulhaus.

Von 2015 bis 2016 wurde unser Schulhaus innen und aussen erneuert. Mit neuen Fenstern und eine optimierte Dämmung der Aussenhülle sparen wir viel Energie ein. Die Photovoltaikanlage auf unserem Dach produziert einen Teil des Stroms, den wir im Schulalltag benötigen. In den Schulzimmern wurden die Bodenbeläge ersetzt, die Einrichtung optimiert und die Anbindung ans Strom- und IT-Netz den heutigen Bedürfnissen angepasst.